Lupine
Lupinus spp.
Pferd
Schwer
Rufen Sie innerhalb von vier Stunden den Tierarzt, auch ohne Symptome. Hoher Verzehr von Hülsen/Samen über mehrere Tage (1 bis 2 kg).
Equio informiert, stellt keine Diagnose. Rufen Sie im Zweifel Ihren Tierarzt.
Was jetzt zu tun ist
- Gegenmittel
- Kein spezifisches Antidot. Symptomatische und intensive leberunterstützende Behandlung.
- Zeit bis zu Anzeichen
- 24 Stunden bis mehrere Tage
- Prognose
- Vorsichtig. Die Leberregeneration ist langwierig und manchmal unvollständig.
- Sofortige Beendigung der Aufnahme.
- Tierärztliche Leberuntersuchung (Blutentnahme).
- Unterstützende Lebertherapie.
- Sedativa bei Krämpfen.
Ihr Steckbrief
- Höhe
- 30 cm – 1.5 m
- Blütezeit
- Mai bis August
- Giftige Teile
- Hauptsächlich die Samen (enthalten in den Hülsen) und die jungen Blätter.
- Giftstoff
- Chinolizidin-Alkaloide (Lupinin) und Mykotoxine (Phomopsin)
- Standort
- Felder (Gründüngung, manchmal Rinderfutter), Gärten, Böschungen, saure und siliziumreiche Böden.
- Bodenzeiger
- Saure, sandige, stickstoffarme Böden.
- Regionen
- Ganz Europa, Nordamerika
- Im Heu
- Ja — bleibt getrocknet giftig
- Schmackhaftigkeit
- Mittel. Die Hülsen können Pferde im Spätsommer aufgrund von Grasmangel anziehen.
Wann das Risiko steigt
Juli bis September (Bildung und Reifung der Hülsen).
Auf der Weide erkennen
Wenige Verwechslungsmöglichkeiten im Wuchs. — geruch : leicht herber geruch beim zerreiben der blätter, aber oft wenig ausgeprägt.
- Sehr charakteristische handförmig gefiederte Blätter (stern- oder schirmförmig).
- Lange Blütenstände in aufrechten Trauben (blau, violett, gelb, rosa oder weiß).
- Behaarte Hülsen.
Worauf Sie achten
Akute und chronische (kumulative) Toxizität durch wiederholte Aufnahme.
Dosis : Variabel je nach Sorte und Empfindlichkeit, aber eine signifikante Aufnahme von Hülsen/Samen (mehrere hundert Gramm bis 1-2 kg) über mehrere Tage ist kritisch.
- Inkoordination (Ataxie) und Muskelzittern
- Ikterus (Gelbfärbung der Schleimhäute) bei Lupinose
- Atembeschwerden und unregelmäßiger Herzschlag
- Unruhe, gefolgt von tiefer Depression
- Krämpfe und Koma in extremen Fällen
Wer betroffen ist
Andere Tierarten : Lupinose ist besonders verheerend bei Schafen und giftig für Rinder.
Bei tragenden Stuten : teratogen (verursacht fötale Missbildungen, das 'Krummkalb-Syndrom' bei Rindern, bei Equiden möglich).
Sie loswerden
Methode : Die gesamten Pflanzen vor der Samenbildung mit Handschuhen ausreißen. Die ausgerissenen Pflanzen durch Verbrennen oder tiefes Vergraben vernichten, um eine Verbreitung zu verhindern.
- Vermeiden Sie es, Lupinen auf Wiesen oder in der Nähe von Pferdeweiden zu säen oder wachsen zu lassen.
- Heu und andere Futtermittel sorgfältig prüfen, bevor sie verfüttert werden, besonders wenn sie aus Gebieten stammen, in denen Lupinen vorkommen.
- Lupinen von Paddocks und aus dem Bereich von Zäunen identifizieren und entfernen.
Häufig gestellte Fragen
Kann Equio Lupine anhand eines Fotos identifizieren?
Es kann helfen, visuelle Hinweise zu ordnen, aber die Identifizierung einer Pflanze sollte mit Vorsicht erfolgen, wenn die Gesundheit des Pferdes auf dem Spiel steht.
Ist Lupine im Heu gefährlich?
Dieses Merkblatt weist auf Vorsicht beim Heu hin. Isolieren Sie verdächtiges Futter und holen Sie professionellen Rat ein, falls eine Exposition möglich ist.
Diese Seite dient der Information. Bei wahrscheinlicher Aufnahme, auftretenden Anzeichen oder wenn das Pferd empfindlich ist, kontaktieren Sie sofort einen Tierarzt.
